Neuerungen Version 11 im Überblick

Die Neuerungen sind gemäss der offiziellen Änderungsbeschrieb TrainController™ 11  aufgelistet. Basis ist der Programmbeschreibung der Version 10 

Zu den einzelnen Neuerungen gibt wurden ergänzende Informationen erstellt. Die Kennzeichnung ist wie folgt:

 Keine Ergänzung zur Änderungsbeschreibung  
 Link zu der Ergänzung


Allgemeines:

1. Eine Reihe von Performanceverbesserungen und andere Optimierungen.  

2. Bessere Unterstützung und Performance für Computer mit mehreren CPU-Kernen.  

3. Drei neue Standard-Designs für die Bedienoberfläche. 


Hardware und Digitalsysteme:

4. Alle Funktionen von +Hardware Version 10 sind in TrainController™ 11 enthalten. 

5. Die Adressen von Rückmeldern können auch per Lauschen ermittelt werden. 

6. Bei einigen Digitalsystemen kann im Dialog Digitalsystem als Netzwerkadresse „0.0.0.0“ angegeben werden. In diesem Fall versucht TrainController™, die Netzwerkadresse anhand der gerade mit dem PC verbundenen Digitalsysteme selbsttätig zu ermitteln. Angeboten wird dies u.a. für Roco Z21, ESU ECoS und Tams mc². 


Stellwerk

7. Kurven und Abzweigungen im Stellwerk können nun auch gerundet dargestellt werden. 


Loksteuerung

10. Virtuelle Lokfunktionen  


Fahrdienstleiter und Automatikbetrieb

11. Startblöcke in Zugfahrten können in beiden Fahrtrichtungen festgelegt werden. 


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Noch nicht bearbeitet

Diese Dokumentation dient primär dem Wissensaufbau sowie dem Erlernen der Neuerungen von Version 11. Da die Beweggründe und Überlegungen des Entwicklers nicht in allen Punkten lückenlos vorliegen, sind Ergänzungen erwünscht.

Ich freue mich über fachlichen Input und Anregungen: Nutzen Sie hierfür bitte direkt das Google Doc  oder senden Sie eine E-Mail an modelbahn@geninazzi.ch. Die redaktionelle Einarbeitung und formale Gestaltung der Inhalte übernehme ich im Nachgang.

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8. Die Größe des Textfeldes im Dialog Texteigenschaften wird bei Vergrößerung des Dialoges ebenfalls vergrößert.

9. Erweitertes Zubehör: Einfacheres Erstellen von erweitertem Zubehör mit durchsichtigem Hintergrund (siehe Abschnitt 14.14, “Erweitertes Zubehör, Kräne und Funktionsmodelle”).



Fahrdienstleiter und Automatikbetrieb

12. Die Registerkarte Bedingung unterstützt Rückgängig und Wiederherstellen.

13. Die Registerkarte Operationen unterstützt Rückgängig und Wiederherstellen.

14. Neben der Möglichkeit vorzuschreiben, dass Züge eine Zugfahrt nur in ihrer mo-mentanen Fahrtrichtung oder vorwärts bzw. rückwärts ausführen, kann auch festge-legt werden, dass Züge eine Zugfahrt nur ausführen dürfen, wenn sie dafür ihre Fahrtrichtung wechseln müssen. Damit können dann Zugfahrten zum Beispiel ge-zielt für Wendezüge festgelegt werden.

15. Knapp 20 vordefinierte, einfach verwendbare Zugbeschreibungen - z.B. für Züge mit Dampf-, Diesel- oder E-Loks, Güter- oder Personenzüge, Einfach- oder Mehr-fachtraktionen, usw. (siehe Seite 48).

16. Einfache Zuordnung vorhandener Zugbeschreibungen. Besonders praktisch für die Nutzung der mitgelieferten Zugbeschreibungen (siehe Punkt 14) oder für die Wie-derverwendung selbsterstellter Zugbeschreibungen (siehe Seite 48).

17. Konfigurator für die schnelle und einfache Erstellung von Zugbeschreibungen mit Hilfe bestimmter Standardkriterien – z.B. nach Art und Anzahl der Loks, Art und Anzahl der Wagen, Fahrzeugreihung, usw. (siehe Seite 48).

18. Auswertung des Zustands von Lokfunktionen in Zugbeschreibungen (siehe Seite 51).

19. Zugbeschreibungen können auch die Anordnung der Fahrzeuge eines Zuges auf dem Gleis von rechts nach links auswerten (siehe Seite 51).

20. In Bedingungen und Auslösern vieler Objekte kann geprüft werden, ob der Zug, für den die Bedingung bzw. der Auslöser gerade ausgewertet wird, zu einer Zugbe-schreibung passt (siehe Seite 55).

21. In Bedingungen und Auslösern vieler Objekte kann der Zustand von Lokfunktionen ausgewertet werden (siehe Seite 55).

22. Bei bestimmten Operationen kann mit Hilfe einer Zugbeschreibung vorgegeben werden, dass diese nur mit bestimmten Zügen ausgeführt wird (siehe Abschnitt 14.4, „Operationen“).

23. Mit Zugoperationen zum Schalten einer Lokfunktion in einem Zugverband kann neben dem ersten oder letzten Fahrzeug auch das in Fahrtrichtung an der Spitze bzw. am Schluss des Zuges laufende Fahrzeug, das im Block am linken bzw. rech-ten Ende des Zuges stehende Fahrzeug, oder auch ein beliebiges (zufällig ausge-wähltes) Fahrzeug angesteuert werden (siehe Seite 63).

24. Neue Operation Info für Kommentare in Operationslisten (siehe Seite 57).

25. Mit der Operation Gruppe lassen sich Operationen übersichtlich gruppieren (siehe Seite 57).

26. Die Operation Voraussetzung hat zwei untergeordnete Gruppen von Operationen, die ausgeführt werden, je nachdem ob die Voraussetzung erfüllt ist oder nicht (siehe Seite

57).

27. Die Operation Warten auf Bedingung ermöglicht es, die Ausführung der Operati-onen anzuhalten, bis eine vorgegebene Bedingung eingetreten oder eine Wartezeit abgelaufen ist, und die Ausführung weiterer Operationen davon abhängig zu ma-chen, ob die Bedingung innerhalb der Wartezeit eingetreten ist oder nicht (siehe Seite 57).

28. Die Operation Schleife mit Bedingung ermöglicht die wiederholte Ausführung ei-ner Gruppe von Operationen, solange die Bedingung erfüllt ist (siehe Seite 57).

29. Mit der Operation Zählschleife wird eine Gruppe von Operationen eine bestimmte Anzahl von Malen wiederholt (siehe Seite 57).

30. Die Operation Zeitschleife ermöglicht die wiederholte Ausführung einer Gruppe von Operationen für eine bestimmte Zeitspanne (siehe Seite 57).

31. Die Operation Abbruch bricht laufende Schleifen oder die gesamte laufende Ope-rationsliste ab (siehe Seite 57).

32. Die Operation Weiter bricht laufende Schleifen ab und beginnt den nächsten Schleifendurchlauf (siehe Seite 57).

33. Die Operation Auswahl wählt eine oder mehrere Operationen aus einer Gruppe von Operationen aus (siehe Seite 57).


Traffic-Control und Simulator

34. Beim Wechsel vom Online- in den Offline-Betrieb werden Zugpositionen und Zug-zusammenstellungen automatisch gespeichert und beim Wechsel zurück in den On-line-Betrieb auf Wunsch automatisch wiederhergestellt, damit der im Programm ge-speicherte Zustand auch nach Tests im Offline-Betrieb wieder zum Zustand auf der Modellbahn passt (siehe Seite 47).


Betriebsstellen

35. Eingleisige Strecke: Mit einer Regel kann festgelegt werden, wann der Block hinter der Ausfahrt reserviert werden soll (siehe Abschnitt 6.1, „Eingleisige Strecke“).

36. Schattenbahnhof: Jeder Zufahrts- und jeder Ausfahrblock kann gleichzeitig für bei-de Fahrtrichtungen angelegt werden.

37. Tunnel: Mit neuen Regeln kann festgelegt werden, wo innerhalb eines Einfahrts- bzw. Ausfahrtsblocks eines Tunnels die Lokfunktionen gespeichert bzw. wieder hergestellt werden. Damit ist insbesondere auch die Einrichtung von Tunneln mög-lich, die nur aus einem einzigen Block bestehen (siehe Abschnitt 6.4, „Tunnel“).

38. Übergabestelle: Teilweise Steuerung von Modellbahnen mit dem Computer, während der restliche Teil manuell betrieben wird (siehe Abschnitt 6.20, „Übergabestelle“)


Inspektor und Frag Emma!

39. Frag Emma! (oder kurz: Emma) ist eine der herausragenden Neuerungen. Emma ist das7.3 Informationszentrum von TrainController™. Emma leitet sie bei Fragen, Problemen und in anderen Situationen sehr schnell zu den Informationen, die am besten zu Ihrer Frage, zu Ihrer Beschreibung des Problems oder zur aktuellen Situa-tion passen. Nähere Informationen finden Sie im Abschnitt , „Frag Emma“ .

40. Im Inspektorfenster werden in einer eigenen Rubrik die Objekte aufgelistet, die dem gerade angezeigten Objekt ähnlich sind (siehe Seite 32).

41. Im Inspektorfenster werden in einer eigenen Rubrik die Warnungen und Fragen von Dr. Railroad zum betreffenden Objekt aufgeführt.

42. Vergleich von Objekten und Anzeige der Unterschiede (siehe Seite 32).

43. Anzeige der Änderungen, die im Vergleich zum neu erzeugten Objekt vorgenom-men wurden (siehe Seite 36).


Fahrpläne

44. Fahrplaneinträge haben einen eigenen Namen.

45. Fahrplaneinträge können beliebige Operationen ausführen (siehe Seite 79).

46. Zugfahrten können per Fahrplan mit bestimmten Zügen ausgeführt werden (siehe Seite 79).

47. Die Ausführung von Fahrplaneinträgen kann von Bedingungen abhängig gemacht werden (siehe Seite 79).

48. Bei jedem Fahrplaneintrag kann ein Kommentar hinterlegt werden.


System-Monitor

49. Rückmeldemonitor: Hardwarenahe Ansicht der Rückmeldeadressen der Anlage (siehe Abschnitt 15.1, „Rückmeldemonitor“).

50. Keyboard: Hardwarenahe Ansicht der Schaltadressen der Anlage (siehe Ab-schnitt 15.2, „Keyboard“).

51. Operationen sichten, testen und deren Ablauf verfolgen und näher untersuchen (siehe Abschnitt 15.3, „Operationen-Monitor“).

52. Sichten, Testen und Untersuchen von Bedingungen (siehe Abschnitt 15.4, „Bedingungs-Monitor“).

53. Verwalten, Prüfen und Verändern von Variablen (siehe Abschnitt 15.5, „Variablen-Monitor“).


+SmartHand™ Mobile

54. Die Ermittlung der IP-Adresse für den Web-Server ist nun treffsicherer. Besitzt der PC, auf dem TrainController™ läuft, mehrere Netzwerkkarten und somit auch mehrere IP-Adressen, so werden diese in der Registerkarte Anschluss des +SmartHand™-Managers aufgelistet.

55. In der Registerkarte Anschluss des +SmartHand™-Managers wird nun zusätzlich ein QR-Code angezeigt, mit dessen Hilfe die Verbindung vom mobilen Gerät zu demjenigen PC einfach aufgebaut werden kann, auf dem TrainController™ läuft. Dazu wird der QR-Code z.B. mit der Foto-App des mobilen Gerätes eingescannt und kann dann verwendet werden, um +SmartHand™ direkt im Web-Browser des mobilen Gerätes aufzurufen, ohne etwas eintippen zu müssen.

56. Es können nun auch Z21-kompatible Handregler und Apps (z.B. Roco WLANMAUS und Z21-App) als mobile Geräte für +SmartHand™ verwendet werden. Damit ist dann auch zum Beispiel das Starten von Zugfahrten von einer WLANMAUS aus möglich (siehe Kapitel 20).


+Cargo

57. Für Ladevorgänge kann per Menü, Operation oder Regeln vorgegeben werden, ob die am Ladevorgang beteiligten Fahrzeuge jeweils möglichst gleichmäßig oder voll-ständig be- oder entladen werden sollen. Bei gleichmäßiger Ladung wird das zu verladende Ladegut möglichst gleichmäßig auf möglichst viele Fahrzeuge verteilt bzw. gleichmäßig aus möglichst vielen Fahr-zeugen entladen. Bei vollständiger Ladung wird ein Fahrzeug so weit wie möglich mit einem Ladegut beladen bzw. entladen, bevor mit dem nächsten Fahrzeug fortgesetzt wird.

58. Für Ladevorgänge kann per Menü, Operation oder Regeln vorgegeben werden, ob möglichst wenige oder möglichst viele verschiedene Ladegüter verladen werden sollen. Sollen möglichst wenige verschiedene Ladegüter verladen werden, so wird bei ei-nem Ladevorgang zunächst möglichst viel desselben Ladeguts verladen bevor mit dem nächsten Ladegut fortgesetzt wird. Sollen möglichst viele verschiedene Ladegüter verladen werden, so wird die pro Ladegut verladene Menge verringert, damit in dem Ladevorgang möglichst viele verschiedene der in Frage kommenden Ladegüter verladen werden können.

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